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Archive for Dezember, 2009

DNA-SiebenmeilenstiefelAm 21.12 erschien mit der „Siebenmeilenstiefel EP“ endlich wieder musikalischer Output von DNA. 2005 gründete er das Label Tunnelblick Music, das zuletzt mit dem „Lost and Found“ Mixtape von sich reden machte. Als Online-Release kommen nun 20:38 Minuten DNA solo. Die fünf Songs der EP wurden mit Ausnahme eines Beats, der von Lucky Loop kommt, komplett von Deckah produziert. Um die Cuts hat sich Exzem gekümmert und einzig und allein DNA’s eigene Vocals dafür verwendet.

DNA selbst sagt über die Arbeit an der EP:
„Irgendwann habe ich Rap einfach zu ernst genommen und die Lust daran verloren. Dann habe ich mein Album, das ich damals fast fertig hatte, verworfen und mich nur noch im Hintergrund aufgehalten. Der Spaß am Schreiben kam dann wieder von selbst und in dieser Zeit sind die Songs der EP entstanden.“

Da kann man eigentlich nur froh drüber sein, dass er den Spaß wiedergefunden hat, denn nicht nur der Titeltrack „Siebenmeilenstiefel“, sondern auch das freche „Was interessiert’s mich“ oder die Abrechnung mit dem „Alkohol“ blasen frisch wie ein Wrigley’s Airwaves durch die Boxen.

Ab heute gibt es die EP zum kostenlosen Download auf www.tunnelblick-music.de.

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21 Dez 2009

DNA-Siebenmeilenstiefel EP

Author: holzkohle | Filed under: CD / LP Reviews, Reviews

Liroy & Art of BeatboxArt of Beatbox und Liroy, der Urvater des polnischen Hip-Hop, haben für Euch eine Überraschung vorbereitet. Am vergangenen Freitag feierte der Videoclip von Art of Beatbox feat. Liroy zu dem Song „Cicha noc? cz. 1“ exklusiv Premiere bei Mixery Raw Deluxe.

„Cicha noc? cz. 1“ ist ein Stück, das bereits vor einem Jahr auf dem polnischen Markt veröffentlicht wurde – damals jedoch ohne Video. Die Version des Tracks von Art of Beatbox ist gleichzeitig die erste polnische Streetsingle aus „ARTcore“ und wurde wie alle anderen Tracks auf dem Album ausschließlich mit dem Mund produziert. Den Track könnt Ihr Euch hier anhören und downloaden: Art of Beatbox feat. Liroy – Cicha noc? cz. 1.

Das Video ist ziemlich spontan entstanden um auf diese Weise allen, die auf „ARTcore“ warten, Trost zu spenden, da das Album leider nicht wie angekündigt im Dezember erscheinen kann. Angepeilt ist die CD im Februar zu veröffentlichen.

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21 Dez 2009

Artcore:Video zur polnischen Streetsingle

Author: holzkohle | Filed under: News

Sichbeton-ZurückSichtbeton sind “Zurück”. Am 18. Dezember 2009 erscheint das 2. Album der beiden Berliner auf Spoken View. Lunte rappt, V.Raeter macht die Beats. Es geht um Liebe, Wahnsinn, Druck, Dreck, Angst, Frischkäse, blaue Jacken, Hunde, Frauen und das Leben. Beatfeatures kommen von Twit One, Hulk Hodn, DrumKid und Suff Daddy.

Das Snippet, gemixt von DJ Breaque, findet ihr hier:
http://soundcloud.com/spoken-view/sichtbeton-zuruck-snippet

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21 Dez 2009

Sichtbeton sind “Zurück”

Author: holzkohle | Filed under: News

Colos-IndependentIllegal eingereist, zu bekannt geworden, den Behörden aufgefallen, abgeschoben und nun wieder da mit einem neuen Album. Colos lässt sich nur von Wenigen etwas vorschreiben und bringt mit „Independent“ über Mellowvibes ein Album mit vielen Ratschlägen.

Ein Teil der Songs entstand noch im Kosovo, getrennt von der eigenen Frau, und mit jeder Menge Wut, aber auch Ratlosigkeit im Bauch. Tracks wie „Für immer vereint“ oder „Wo soll es hinführen“ können also ein gewisses Maß des eigenen Schicksals nicht verbergen. Ist aber auch gut so, zumindest mir werden die Worte des Kolos‘ dadurch glaubwürdiger und interessanter, zuweilen aber vielleicht auch etwas zu ernst und pessimistisch. „Es war nur ein Traum“  ist da ein Vorzeigebeispiel, „Der Teufel will mich holen“ mit Jeyz und Criz ebenfalls.

Zusammen mit den Berliner Schwergewichten Hammer & Zirkel heißt es wenig später dann auch „Keine Zeit für Faxen“. Wie von den beiden gewohnt aber mit einer Portion Ironie und Spaß an den Start gebracht. Statt Zeit mit mediengerechtem Hopper-Verhalten zu verplempern, nehmen die Erzieher die Gelegenheit beim Schopf. Und so propagiert man, was wir alle schon immer vermutet haben: „Deutschrap ist ein Kindergarten“.

Für die musikalischen Untermalungen des Albums waren übrigens Woroc und 7inch verantwortlich, wobei letzterem mit „Mein Herz auf der Straße“  wohl das feinste Brett gelungen ist. Erinnert zumindest mich an eine Dre-Produktion. Sehr catchy, obwohl der Text natürlich wieder als alles andere als casual bezeichnet werden darf.

Colos sagt: „Nichts in der Welt ist so gefürchtet wie der Einfluss von Männern, die geistig unabhängig sind. Darum mach Dich frei von Schlechtem, befrei Dich von Klischees und Trugbildern, die Dir eingeredet werden. Sei independent und werde glücklich!“

Ich sage: ein gutes Album, das an einem miesen Tag zwar keinen Sonnenschein zaubert, aber aus dem man durchaus positive Energie beziehen kann.

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17 Dez 2009

Colos – Independent

Author: holzkohle | Filed under: CD / LP Reviews, Reviews

MADoppeltWas würden wir uns wünschen, wenn wir noch einmal in dem Glauben leben dürften, einen freien Wunsch zu haben? Auf dem ersten Vorboten seines kommenden Albums “Hybrid” beantwortet der Wiener Rapper MAdoppelT diese Frage für sich. Produziert wurde “Wünsch Dir was” von Brenk. Der zweite Teil des Videos ist ein Teaser des Tracks “Wer weiss”, der ebenfalls auf “Hybrid” zu hören sein wird. Den Gesangspart übernimmt hier Lukas Hillebrand, bekannt von der Alternative-Rock-Band Tyler. Der Clip entstand unter der Regie von Aeroe.

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17 Dez 2009

MAdoppelT–”Wünsch Dir was”

Author: holzkohle | Filed under: News

flyer_vibrawebSpecial-X-Mas Workshop mit dem dreifachen DJ Weltmeister. Vom 28.-30. Dezember können Musikfans an einem einmaligen, hochkarätigen Workshop teilnehmen:

Die DJs Pro-Zeiko und Tallah leiten in ihrer jeweiligen Stilrichtung Kurse für Anfänger und Fortschgeschrittene. Schauplatz ist die VibrA School of DJing in Berlin Mitte.

DJ Pro-Zeiko ist einer der gefragtesten DJs auf dem ganzen Globus. Er gewann alleine drei Weltmeistertitel innerhalb eines Jahres und mixte auf der Bühne schon für Top-Acts wie den Black Eyed Peas. Im Special-X-Mas Workshop zeigt er Tipps und Tricks aus dem Bereich Urban Tunes.

DJ Tallah dagegen ist Experte für die elektronische Tanzmusik. In den Neunzigern legte er im Matrix und im Sage Club auf, beschallte Events wie die Loveparade und die Winter Music Conference in Miami. Heute hört man ihn außerdem oft mit seinen eigenen Produktionen im Radio.

Für Musikbegeisterte, die selbst Auflegen und Mixen möchten, ist dieser Workshop also wie eine Fahrstunde bei Michael Schumacher für Formel-1-Fans. Diese Besonderheit macht die Teilnahme auch zu einer originellen Geschenkidee zu Weihnachten – zumal der Workshop genau „zwischen den Jahren“ stattfindet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, darum ist schnelles Handeln ratsam.

Der Special-X-Mas Workshop ist eine Veranstaltung von Next Level Entertainment in Zusammenarbeit mit der VibrA School of DJing, Elevator und Reloop.

Jetzt anmelden – Achtung begrenzte Teilnehmerzahl!

1. per email an contact@next-level-berlin.com

2. per Telefon  030 / 88947981

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17 Dez 2009

DJ Workshop mit Pro-Zeiko

Author: holzkohle | Filed under: News

Blumio-Yellow AlbumDen Ruf, den Blumio durch seine Rapperimitationen inne hat, wird er zu Lebzeiten wohl nicht mehr los. Doch auf seinem Debüt „Yellow Album“, das dieser Tage über sein eigenes Label Japsensoul erscheint, gibt es nichts dergleichen zu hören. Schlecht für die, die von Blumio erwarten, dass er erneut den Elmar Brandt des HipHops mimt. Gut für die, die Blumio als einen Stern am deutschen Rap-Himmel sehen und endlich mal einen ganzen Brocken an „richtigen“ Songs vom sympathischen Asiaten hören wollen.

Blumio ist sich all dieser Erwartungen höchstwahrscheinlich selbst bewußt. Denn was der junge Schützling von Don Tone auf dem 20-Tracks-starken Album an den Start bringt, ist durch die Bank überambitioniert und versucht ausnahmslos auf Teufel komm raus an jeder Stelle zu überzeugen. Jedes Lied ein anderes Thema, ein Gag soll dem nächsten folgen, Hooks sind bewußt auf Hit gebügelt und damit Blumio mehr Raum zum Scheinen hat, spielen Features so gut wie keine Rolle.

In „Udo Nirgens“ kritisiert Blumio Menschen der ersten und zweiten Generation, die HipHop nicht als die Kunstform, die sie ist, ansehen. In „Ich pups dich an“ erklärt er furzen zum neuen Hurensohn sagen. „Rosenkrieg“ ist ein durchaus grandioses Duett mit der entzückenden Zemine. Und „Antigewaltsong“ genau das, was einem der Name schon im Vorfeld verrät. Das Blumio, was Betonungen und Schreibstil angeht, des Öfteren mal an sidos Haustür anklopft, wird er wahrscheinlich selbst nicht bestreiten. Da hat der junge Blumio in seinen Jugendtagen wohl des Öfteren mal eine Sekte-Platte im Player gehabt?! Ach ja, hier, wie war das noch? Rapper immitieren.

Natürlich ist auf „Yellow Album“ nicht alles das Gelbe vom Ei. Vielleicht nehme ich es auch einfach zu ernst, doch irgendwie ist es albern erst einen Track, in dem Frauen auf ihre Brüste reduziert werden zu machen und dem dann einen Anti-Nazi-Song folgen zu lassen. Denn bei aller Ernstlosigkeit sollte man trotzdem konsequent bleiben. Apropos Anti-Nazi-Song: Der ist gar nicht mal so schlecht geraten. Anders, clever und nachvollziehbar. Warum sich dann also bitte selber Steine in den Weg legen?

Blumio kann, was er tut. Auf dem „Yellow Album“ weiß er durch zwei Hände voll Humor zu überzeugen, mit einer Prise Ehrlichkeit zu begeistern und durch bombige Don-Tone-Instrumentals seine Hörer an sich zu binden.

Wie ich das „Yellow Album“ letztendlich finde? Doch, ich find’s gut. Richtig gut. Hätte ich dem Japsen gar nicht zugetraut.

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16 Dez 2009

Blumio-Yellow Album

Author: Sage | Filed under: CD / LP Reviews, Reviews