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Posts Tagged ‘Snoop Dogg’

Das “Orchestral Intro” lässt Großes erwarten, vom dritten und gleichzeitig letzten Album der Gorillaz. Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von „Demon Days“ war es ja auch mal wieder Zeit für neuen Output von Mastermind Damon Albarn. Während man auf neues Blur Material immernoch vergeblich lauert, vereinigen sich die 1998 ins Leben gerufenen Gorillaz erneut und rufen zur Party auf dem Plastic Beach.

Genauer gesagt ruft Snoop Dogg. ”Kids, gather around – Yeah, I need your focus”, heißt er uns in “Welcome to the world of the plastic beach” willkommen. Kano und Bashy holen uns dann an der Rezeption ab und bieten mit ihrem harten UK-Akzent doch einen herben Kontrast zum entspannt flowenden Westcoast-Opa.  „White Flag“ erinnert mit seinen Soundsamples dabei ein bisschen an die Puppetmastaz. Während mich die Single „Stylo“ auch beim 10. Durchgang noch nicht kriegt, gelingt es De La Soul und Gruff Rhys mit „Superfast Jellyfish“ gleich beim ersten Mal. Herrlich abgedreht. Wie um alles in der Welt Lou Reed dazu überredet werden konnte auf einem Album mit Comic-Figuren mitzumachen weiß der Geier. Es hat sich jedoch definitiv gelohnt ihn für „Some Kind of Nature“ mit ins Boot zu holen. Abgedrehter Höhepunkt der Platte ist dann für jeden Brass- und Rapfan die Kombination Hypnotic Brass Ensemble & Mos Def, die für „Sweepstakes“ aus einem anfangs minimalistischen und fast schon humorlosen Beat die Jazz-Apkalypse dämmern lassen.

Auch wenn ich bei gut und gerne 80% der Tracks absolut keinen Sinn erkenne und nur mutmaßen kann, dass es im Grunde wohl um Umweltverschmutzung geht, ein absolut empfehlenswertes Album. Was Herr Albarn musikalisch hier zusammengeschustert hat ist experimentell und über weite Strecken klasse, wird kommerziell gesehen aber wohl keine Chance gegen die Vorgänger haben.

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13 Apr 2010

Gorillaz – Plastic Beach

Author: holzkohle | Filed under: CD / LP Reviews, Reviews

Die legendäre HipHop/Rock Band Cypress Hill hat einen exklusiven, weltweiten Deal mit Priority/EMI unterschrieben und bereitet sich nun auf den Release ihres nach sechs Jahren ersten Studioalbums mit dem Titel „RISE UP“ vor, der für den 2. April geplant ist. Cypress Hill ist das erste Signing von Snoop Dogg, dem Creative Director des Priority Records Labels.

„Meine Funktion als Creative Chairman bei Priority Records hat es mir ermöglicht eines der bedeutendsten HipHop-Labels der Westküste wiederzubeleben“, erklärt Snoop. „Daher bin ich überglücklich, mein erstes Signing mit Cypress Hill bekannt zu geben. Cypress Hill ist unumstritten eine der bedeutendsten HipHop-Bands in der Musikgeschichte; sie sind nicht nur unglaublich talentiert und die ersten lateinamerikanischen Hip Hopper, die es zu einer Platinauszeichnung gebracht haben, sie kommen zudem noch von der Westküste – dieser Vertrag besiegelt somit die perfekte Bilderbuchehe.“

„Wir freuen uns sehr, nun Teil der Priority-Records-Familie zu sein“, sagt B-Real. „Dieses Label hat eine bewegte Geschichte und zusammen mit Snoop werden wir unseren Beitrag zu seinem Vermächtnis leisten.“

RISE UP’s erste Singleauskopplung ist ihr Titel-Track zusammen mit Tom Morello (Rage Against The Machine/Street Sweeper Social Club), der gleichzeitig Co-Writer und Co-Produzent des Songs ist. Der berühmte Gitarrist erscheint zusätzlich in einem zweiten Track mit dem Titel “Shut ´Em Down“.

„Es war großartig, mit meinen alten Freunden Cypress Hill an diesen zwei Mega-Rock-Tracks zu arbeiten“, freut sich Morello. „Cypress haben ein gewaltiges Comeback hingelegt.“

RISE UP, der Nachfolger des Albums “Till Death Do Us Part” von 2004, wurde im Laufe der vergangenen drei Jahre in B-Reals Studio The Temple in Los Angeles aufgenommen. “Die Platte zu produzieren hat richtig Spaß gemacht”, erklärt Sen Dog. “Es war genauso wie bei unserem ersten Album. Wir nahmen ohne musikalische Einschränkungen auf, was immer uns gefiel. Außerdem war es eine Wahnsinns-Erfahrung mit einem meiner absoluten Lieblingsgitarristen, nämlich Tom Morello, zu arbeiten. Ich habe immer gewusst, dass wir gemeinsam verdammt coole Musik machen würden.“

Für kurze Zeit ist der neue Albumtrack „It ain’t nothing“ bei Newslettereintrag auf http://www.cypresshill.com als free mp3 erhältlich.

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2 Feb 2010

Cypress Hill: Rise Up am 02.April

Author: holzkohle | Filed under: News

Snoop-MaliceThe Doggfather is back. Mit einem neuem Job und einer neuen Plattenfirma im Rücken macht sich Calvin Broadus alias Snoop Dogg mit seinem neuesten Streich „Malice `N Wonderland“ daran, ab dem 04.12.09, die Charts wieder durcheinander zu wirbeln. In seinem neuen Büro als Chef von Priority Records kann er über ganz Südkalifornien blicken, der Ort wo Gangsta Rap seinen Ursprung hat. Und so lässt es sich Snoop Doog nicht nehmen, direkt als allererstes zu zeigen, dass er das Rappen noch lange nicht verlernt und man den Gangsta aus ihm nicht herausbekommt.

Schaut euch jetzt die erste Single von Snoop Dogg „Gangsta Luv“ an:  http://www.myvideo.de/watch/7096585/Snoop_Dogg_Gangsta_Luv_Featuring_The_Dream

Neben Tricky und The Dream sind natürlich noch viele weitere Künstler auf Snoop`s Malice `N Wonderland zu hören. Es waren auch Masterminds wie Dr. Dre, Pharrell, Danja und Nottz an den Reglern, haben abgemischt und produziert und  Soulja Boy, Lil Jon, R. Kelly, Brandy und Jazmine Sullivan glänzten mit Gastauftritten.

Wenn ihr euch vorab vom Album selbst überzeugen möchtet, könnt ihr schon heute, eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung, auf steereo.de das zehnte Studioalbum des Rappers anhören.

http://www.steereo.de/#Musik/Snoop%20Dogg/Malice%20_N%20Wonderland%20(Edited)

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1 Dez 2009

The Doggfather is back mit „Malice `N Wonderland“!

Author: holzkohle | Filed under: News

2Pac–Pac’s LifeNein, nein kein Live-Album, sondern ein Rückblick auf Pac’s Leben. „Gab es schon alles!“, ja hab ich mir auch gedacht. Und irgendwie scheint kein Jahr zu vergehen, ohne dass nicht schon wieder ein Pac Album veröffentlicht wird. Wieviel hat der denn zu Lebzeiten geschrieben? Wer verdient eigentlich an diesen Alben? Und lohnt es sich das Zeug zu shoppen?

Wer daran verdient kann ich euch nicht sagen. Im Booklet prangt jedenfalls das „Tupac Amaru Shakur Center for the Arts“. Allerdings steht darunter nicht das die Einnahmen des Albums in die Richtung fließen, sondern es wird um Spenden gebeten. Irgendeiner muss ja auch noch die vielen Features bezahlen. Oder kamen die gar freiwillig um noch mal mit dem Idol zu „recorden“? T.I.? Chamillionaire? Ashanti?

Fakt ist, das das hier nun schon das 11. Pac Album ist, welches nach seinem Tod veröffentlicht wird. Und ob der mit den fertigen Endprodukten zufrieden war darf bezweifelt werden.

Das Konzept von dieser Veröffentlichung ist denkbar einfach. Man nehme ein paar Pac-Lyrics, Hitproduzenten wie Swizz Beats und ein paar Peops um die ganze Show zu lockern. Ob die Gastfeatures irgendwas mit Pac am Hut hatten bleibt Nebensache. Hauptsache man hat mit „Pac’s Life“ (in 2 Versionen) einen Hit für die Pop-Charts. Die T.I. und Ashanti Version erinnert mich spontan an Fat Joe-Tracks und bringt mich fast zum weinen. So was wollte ich von 2Pac nicht hören. Da kann auch die zweite Version mit Snoop und Chris Starr nichts retten. Warum mussten es überhaupt zwei sein? Reine Verschwendung von Ressourcen in Form von Geld, Zeit und Ruf.

Ebenso die zwei „Untouchable“ Mixes. Mir hätte die Swizz Beatz Version vollkommen gereicht. Hier gibt’s nämlich auch die Bone Thugs-n-Harmony, die ich mir auf „Thug Stories“ gewünscht hätte. Einer der stärkeren Tracks des Albums.
Das einzige Mal, wo ich dieses zwei Versionen Ding verstehe ist „Playa Cardz Right“ in Male und Female Fassung. Während auf der Male Version Ludacris und Keon Bryce für den männlichen Touch sorgen, wird die Female Version von Keyshia Cole gesungen. Zusammen mit dem entspannten Piano denk ich an die Barband aus Gridlock’d zurück. Sehr gelungen ist auch „Sleep“. Für den Beat sorgte Sha Money XL und für den gewissen „Ridin“ Touch in den Lyrics Chamillionaire und Young Buck.

13 Tracks, von denen 6 getrost in der Tonne bleiben konnten. Ob sich der Kauf des kompletten Albums wirklich lohnt darf bezweifelt werden. Echte Fans werden vom Titeltrack derbe abgeschreckt werden, sollten aber bis „Dumpin“ und „Sleep“ mit dem „entsorgen“ und „einschlafen“ warten.

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24 Nov 2006

2Pac–Pac’s Life

Author: holzkohle | Filed under: CD / LP Reviews, Reviews